Reni Scholz
Reni Scholz versteht ihre Arbeit als skulpturales Handeln. Sie erstreckt sich von der plastischen Zeichnung, über das Speichern der Zeit im Relief, zum interaktiven, ortsbezogenen skulpturalen Ereignis im Raum. Auch Videofilme und Fotos sind Teil dieses Werks.
Studium an der Staatliche Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg, Bernd Minnich, Michael Buthe, 1986 Meisterschülerin. Nach ihrem 5 monatigen Studienaufenthalt in Marrakech, Marokko wurde sie Gründungsmitglied der Galerie 68elf, Köln. 2002 Nominierung für den Marler Videopreis. Mitglied im Kunstverein Ruhr, Essen und im Kunstverein Rhein-Sieg. 2020 Gewinnerin des Tagore internationalen Filmfestivals mit dem Video Sculptural Event Nr. 10, einer Zusammenarbeit mit Britta Lieberknecht und Beate Gördes. 2020 Stipendium des MKW für die Entwicklung des Response-art Projektes, Ausstellungen u.a.: Stadtmuseum Siegburg (Skulpturales Ereignis); Kunsthaus, Essen (Solo Show) – Kunstverein Ruhr, Alte Synogoge, Essen (ROT); Zollverein Essen (CAR/Energy I), Kommunale Galerie Berlin (Energy II); Kunstverein Rheinland-Westfalen, Düsseldorf (Perspektiven 3). 2020 schuf sie das Großprojekt Call and Response-art. Als Reaktion auf Corona beauftragte sie 66 Künstlerkolleg:innen, die auf eine von ihr vorgegebene Gauffrage kreativ antworteten. Präsentiert in mehreren Ausstellungen und Benefiz Verkauf. Ankäufe der Artotheken Kunstverein Bonn, Kunstmuseum Villa Zanders, Städtisches Museum Siegburg.
beauftragte
- Krisenhocker zur Eröffnung ihrer Ausstellung
- Missing Lola als Performance zu ihrem gleichnamigen Werk im Programm der Galerie im Wiesengrund
erarbeitete
- den Film Skulpturales Ereignis Nr. 10 zusammen mit Britta Lieberknecht, Preis des Tagore Film Festivals