Foto © Jane Dunker

1) Technik und Repertoire nach Trisha Brown

a) Profitraining: Warm Up und Repertoire
b) Workshops: Warm Up, Repertoire, Chroeografie

1) Das Techniktraining der Trisha Brwon Dance Company ist releaseorientiert. Es existiert keine feste Form sondern jede TänzerIn der Company, die Repertoire unterrichtet entwickelt ihr eigenes Warm Up. Britta Lieberknecht gibt die div. Warm Ups passend zum Repertoire weiter. Offenheit der Gelenke und Gelöstheit der Bewegung, sequentielles Aufbauen des Alignements und Richtungsgefühls stehen imVordergrund.
Im Hauptteil des Unterrichts vermittelt sie Kombinationen aus dem Repertoire. Hier geht es um fliessende und differenzierte Bewegungsmuster, die räumlich komplex sind und ihre Schönheit und Lebendigkeit im Detail entwickeln. Exakte Energieführung und Schwungkontrolle konfrontieren die Tänzer mit Überspannungsmustern und führen zu der Form von Erdung und Leichtigkeit, mit der Trisha Browns Arbeit berühmt geworden ist. Als eine der „Mütter der Postmoderne“ hat sie vor allem mit ihren Werken der 80er und frühen 90er Jahre den Tanz grundlegend beeinflusst.

2) Choreografie
The Cube
Creating from Scores
Molecular Reactions
Improvising with Movement Sequences
Basics of Choreography ( Robert Ellis Dunn)
Die Techniken hat Britta Lieberknecht in Workshops bei Trisha Brown (und Robert Ellis Dunn) kennengelernt.

 

2) Emotionstraining für Tänzer

Für Tänzer, die Emotionen auf der Bühne darstellen, emotional tanzen oder schauspielen wollen oder ihren persönlichen Ausdruck in der Bewegung stärker entfalten und leichter Bewegungsmaterial kreieren wollen.

Beim Warm Up werden mit Stimm- und Bewegungsübungen sowie mit Entspannungs- und Ausdrucksübungen aus dem Strasbergtraining (Schauspieltechnik) die Selbstwahrnehmung und die emotionale Durchlässigkeit gefördert. Auch die Durchlässigkeit für Musik wird angeregt. In Gruppen- und Partnersituationen werden Emotionsübungen, Präsenzübungen, Darstellungsübungen und szenische Improvisationen durchgeführt. Tanzen auf Musik wird aus diesen Erfahrungen heraus in Improvisationen neu erarbeitet so dass aus emotionalen Quellen und aus verschiedensten Empfindungen heraus Tanz entsteht. Die Entwicklungsschritte im persönlichen Prozess werden in Gruppengesprächen ausgetauscht.

Die Erfahrung dieses Trainings ist als Unterstützung für eine schöpferische künstlerische Laufbahn als Tänzer ungemein wertvoll.
Workshops ab einer Dauer von 2 Tagen (Wochenende)
Regelmässige Unterrichtseinheiten von 3 Stunden für Institutionen sind möglich

 

3) Tanzperformance mit Objekten

Die Beziehung von Körper und Objekt wird erarbeitet und zu Performances entwickelt. Das Objekt wird im ersten Teil des Workshops mit Übungen als Partner und Partitur für die physische Beziehung erkundet. Im zweiten Teil entwickeln wir Improvisationen und Choreographien mit dem Objekt. Jedes Objekt spricht den Körper und die Fantasie anders an- bei jedem Workshop entsteht eine begeisterungswürdige Vielfalt von Performance.
Für Amateure und Profis, für mehr Info bitte Material anfordern.

 

4) Tanz mit Gleichgewichtsreaktionen

Reflexe und Gleichgewichtsreaktionen, die wir im Laufe unserer Entwicklung (Ontogenese) nutzen, werden auf Tanz bezogen eingeübt und erkundet. Das bewusste Spiel mit ihnen erweitert unser Bewegungsspektrum und kann unseren Umgang mit der Schwerkraft in Bereichen reorganisieren, in denen wir Probleme haben und mit Fehlspannung reagieren. Bodenkontakt, Durchlässigkeit, Leichtigkeit, Freiheit und Vielfalt der Bewegung werden unterstützt.
Warm up mit Erkundung und Einübung der Muster bis zum Aufbau von Gruppenimprovisationen, die aus Gleichgewichtsreaktionen entwickelt werden, sehr viel Spaß machen und auch als Anregung für Choreographien dienen können.
Verschiedene Level für Amateure, Profis , Schauspieler/Performer mit Bewegungserfahrung

 

Kurzbiografie Teacher

nach einer klassischen Tanzausbildung in Düsseldorf lernte Britta Lieberknecht postmodernen Tanz in Amsterdam und Berlin und Schauspieltechniken nach grotowski und Strasberg in Polen, Berlin und Rom. Sie nahm Stimm- und Gesangsunterricht und legte ihren Schwerpunkt auf Tanz und Stimme. Drei Jahre lang in NYC studierte sie modernen und postmodernen Tanz und Stimmarbeit bei den führenden Figuren der amerikanischen Szene und entwickelte ihre eigene Tanzperformance. Zurück in Europa unterrichtete sie „Tanz und Stimme“ und „Tanz mit der Schwerkraft“ (auch als Dozentin an der Schauspielausbildung „freiraum theaterschule Bremen“) nahm weiterhin Unterricht in Körperarbeit und Choreographie in Europa und NYC und leitete die Gruppe „Britta Lieberknecht & Technicians“. Für einen Zeitabschnitt wurde sie Physiotherapeutin und Pilates Polestar Rehabilitation Trainer während sie ihre künstlerische Arbeit in Köln weiterführte. Gestützt auf ihre neurophysiologische Ausbildung und body mind centering entwickelte sie „Tanz mit Gleichgewichtsreaktionen“. Aus ihrer Tanzperformance heraus entwickelte sie „Tanzperformance mit Objekten“ Ihr Profitraining basierte sie auf Trisha Brown Repertoire ab 2007, und aus der Erfahrung mit ihrer eigenen Tanzcompany heraus entwickelte sie „Emotionstraining für Tänzer“ 2013 .Gegenwärtig zeigt sie ihre Tanzperformances international und unterrichtet überwiegend in Deutschland.

» AUSBILDUNG